Mit der Diskriminierung spazieren gehen und sich selbst liebevoll begegnen – Ein Empowerment-Workshop
Was macht es mit queeren Jugendlichen, wenn sie in der Schule, Familie und Peer Groups Diskriminierung erfahren? Wenn sie nicht dazugehören? Wenn das Umfeld nicht weiß, wie es unterstützen kann? Viele kämpfen auch als Erwachsene mit den Folgen ihrer Diskriminierungserfahrungen und fehlender Unterstützung durch nahestehende Personen.
Hier setzt das Buch an: Es lädt junge trans* Menschen ein, die eigene internalisierte Diskriminierung nicht klein- oder wegzureden, sondern mit ihr spazieren zu gehen. Ein produktiver Umgang in Form eines Empowerment-Workshops zeigt, wie sie sich selbst liebevoll und akzeptierend begegnen können. Grundlage dafür ist Sannik Ben Dehlers langjährige Erfahrung in der queeren Jugendarbeit.
Alle, die Diskriminierung erleben, können so eigene Erfahrungen neu verstehen. Freund*innen, Eltern, Fachkräfte lädt das Buch ein, zuzuhören und gute Verbündete zu werden. Es ist eine Reise, die Mut macht, Strukturen zu hinterfragen und sich mit mehr Mitgefühl zu begegnen.
Für welche Personen ist das Buch zu empfehlen?
- Für alle, die Diskriminierung erleben und eigene Erfahrungen neu verstehen wollen.
- Für Freund*innen, Eltern, Fachkräfte, die zuhören und gute Verbündete werden wollen.
- Für alle Menschen, die sich auf eine Reise einlassen möchten, die Mut macht, Strukturen zu hinterfragen und sich mit mehr Mitgefühl zu begegnen.
Sannik Ben Dehler
Sannik Ben Dehler ist Sozialarbeiter, Systemischer Therapeut und angehender Supervisor. Sannik arbeitet seit über 15 Jahren in queerer Jugendarbeit, Beratung und politischer Bildung. Zurzeit forscht Sannik zu Handlungsmöglichkeiten trans* Jugendlicher im Kontext intersektionaler Diskriminierung und Handlungsspielraumerweiterung durch diskriminierungskritische Bildung. 2015 hat Sannik Ben Dehler mit Anderen die Broschüre Mein Name ist, mein Pronomen ist herausgegeben. 2019/2020 ist Scham umarmen bei uns im Verlag erschienen.